Hals
Erkrankungen im Hals-Nasen-Rachenraum gehen oft mit hochansteckenden Viren und Bakterien einher. Deshalb sollte eine genaue Abklärung durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt erfolgen.

Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
Durch Schleimhautschwellung und Muskelkontraktionen entsteht eine Enge, die zu Schmerzen, Husten und Atemnot führen kann. Mittels einer Kehlkopf-Endoskopie können wir eine genaue Diagnose stellen.

Mandelentzündung (Tonsillitis)
Vor allem bei Kindern können die Mandeln akut befallen werden (Angina). Eine chronische Mandelentzündung kann Ausgangsherd für weitere Erkrankungen  sein (Rheumatische Erkrankungen, Herzinsuffizienz).

Mundschleimhaut-Infektionen
Schleimhautveränderungen, die häufig mit Belägen einhergehen, neben bakteriellen und viralen Infektionen, Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber), Zahnbeteiligungen und Abszessbildungen sollten zusätzlich neoplastische Erkrankungen (Tumoren) ausgeschlossen werden.

Nasennebenhöhlen-Entzündung (Sinusitis)
Die typischen Symptome sind starke Schmerzen, die sich im Wangenbereich, hinter den Augen oder der Stirn bemerkbar machen, auch bei Kopfbewegungen und Änderung der Körperlage. Halten die Beschwerden länger als drei Tage an oder tritt hohes Fieber auf, sollte eine HNO-ärztliche Abklärung erfolgen.

Polypen der Nasenhaupt- und Nebenhöhlen (Polyposis nasi)
Polypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut, diese können jedoch die Nasengänge komplett verlegen und  die wichtige Nasenatmung behindern.

Heuschnupfen (Pollinosis)
30 bis 40 % der Betroffenen, die unter einem allergischen Schnupfen leiden, können ohne eine rechtzeitige Therapie durch den sogenannten Etagenwechsel im weiteren Verlauf zu Asthmatikern werden.
Wir setzen die Hyposensibilisierung mit gutem Erfolg bei Allergien auf Pollen, Hausstaubmilben und Insektengifte ein.
Vor der Anschaffung eines Haustieres (Hund, Katze, Meerschweinchen, Kaninchen) empfehlen wir Ihnen, in unserer Praxis einen Allergietest durchführen zu lassen.

Ohren
Das Hören ist einer unserer wichtigsten Sinne. Es gibt die verschiedensten Störungen, die unbedingt durch den HNO-Arzt abgeklärt werden sollten. Vorsorge ist wichtig – wie so oft gilt auch hier: Je frühzeitiger eine Erkrankung festgestellt wird, um so besser lässt sie sich behandeln.

Ohrenschmerzen (Otitis externa, akute Otitis media)
Sie gehören zu den ausgeprägten Schmerzempfindungen. Durch häufige akute Mittelohrentzündung kann das Trommeöfell und geschädigt werden und vernarben, Hörverschlechterungen können die Folge sein. Bei der chronischen Mittelohrentzündung kann es zur Schädigung der Gehörknöchelchen und des Trommelfells kommen, hier ist häufig eine operative Therapie notwendig, um die Schädigung der Mittelohrstrukturen zu verhindern und die Hörfähigkeit zu verbessern.

Schwerhörigkeit (Hypakusis)
Sie ist im weiten Feld zwischen einem normalen Gehör und der Gehörlosigkeit angesiedelt. Wir bieten Ihnen nach erfolgter audiologischer Diagnostik bei vorhandener Schwerhörigkeit die Durchführung einer Hörgeräteversorgung an.

Ohrgeräusche (Tinnitus)
Im Ohr klingelt, pfeift oder zischt es – Betroffene nehmen Geräusche wahr, die objektiv nicht existieren. Bei vielen Patienten führt der Tinnitus zu einer reduzierten Lebensqualität, neben Medikamenten stehen auch andere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wir beraten Sie gern.

Schwindel (Vertigo)
Bei einem Ausfall des Gleichgewichtorgans entsteht häufig ein akuter Drehschwindel, dieser sollte durch den HNO-Arzt untersucht werden, um eine zentrale Ursache der Erkrankung zu unterscheiden. Eine besondere Erkrankung ist der Morbus Ménière, hier kommt es zu anfallsartigem Schwindel mit akuter Hörminderung auf der betroffenen Seite und Übelkeit. Auch für diese spezielle und ausgeprägte Erkrankung gibt es verschiedene Therapiekonzepte.